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Freitag, 17. Juni 2016

Zirkus des Horrors


Wer mich kennt oder meinen Blog ließt, der weiß, wie sehr ich alles liebe, was mit Horror oder Halloween zu tun hat.

Bei meinen Freunden und mir ist es auch inzwischen zur Tradition geworden, jedes Jahr in den Freizeitpark Heidepark Soltau, zu den Halloween-Nights, zu gehen. (Hier dieBerichte der letzten Jahre).
Letztes Jahr waren wir auch wieder da (mir ist aber gerade aufgefallen, dass ich letztes Jahr völlig vergessen habe, darüber zu bloggen, das war wohl in meinen ganzen New York-Halloween-Posts untergegangen.
Jedenfalls war im letzten Jahr auch der Zirkus des Horrors zu Gast im Heidepark zum Halloween-Special.
Leider sind wir genau eine Minute zu spät gekommen und haben keinen Platz mehr im Zelt bekommen, das war sehr ärgerlich.

Umso mehr haben meine Freundin Nini und ich uns gefreut, als wir nur wenige Wochen später erfuhren, dass der Zirkus des Horrors mit seiner „Inquisition-Show“ nach Hamburg kommt.

Als dann noch eine liebe Arbeitskollegin mir 2 für 1 Karten mitbrachte, war es beschlossen. Zu 4 ging es zum Zirkus des Horrors.


Generell bin ich absolut kein Freund von Zirkus, was alleine an der Ausnutzung und den Missbrauch von Tieren liegt. Der Zirkus des Horrors hat aber absolut keine Tiere im Programm.

Mir hat die Show wirklich gut gefallen. Ich war wirklich viele viele Jahre in keinem Zirkus mehr und wurde ein wenig in meine Kindheit zurückversetzt, als ich das große bunte Zelt betrat.
Allerdings sollte sich das dann schnell wieder ändern, als man zu Beginn erst mal durch eine kleine Geisterbahn geführt wurde.

Ich bin wirklich nicht schreckhaft, es brauch wirklich viel um mich mal so richtig zu erschrecken, aber ein Clown hat es tatsächlich geschafft im Zirkus, und das noch bevor die Show losging. Ich drehte mich zu meiner Freundin um, um ihr etwas zu sagen und da schaut mich dieses Horrorgesicht an. Mir ist das Herz in die Hose gerutscht, das war sehr lustig.


Wie gesagt hat mir die Show wirklich gut gefallen, es wurde einiges Geboten: Seiltänzer, Akrobaten, Jongleure, Feuershow, Freakshow und ein schaurig-schöner Clown. Ein Paar male stockten Nini und mir der Atem, bei den Dingen, die da über unseren Köpfen passierte (ohne Sicherung!) oder plötzlich über unseren Köpfen hinwegfegte.
Das Thema Horror oder genauer in diesem Fall Inquisition, wurde wirklich sehr gut umgesetzt.
Die einzige Kritik wäre, dass ich schon spektakulärere Feuershows gesehen habe. Ich glaube auch, dass das Problem von solchen Events ist, dass man durch das Internet und den ganzen geteilten Videos einfach schon alles gesehen hat und kaum noch überrascht werden kann und viele dadurch vielleicht nicht mehr das öffentlich gezeigte so zu würdigen wissen.
Ich jedenfalls habe den Abend mit meinen Freunden und meinem Schatz sehr genossen (außer das ich auf dem Rückweg ein Migräne-Anfall hatte) und kann es nur weiterempfehlen.

Ich habe einige schöne Fotos der Show gemacht, allerdings dürfen die ja leider nicht öffentlich gemacht werden, daher ist mein Post heute sehr textlastig.
Aber dafür ist mir ja aufgefallen, dass ich letztes Jahr gar keine Bilder von den Halloween-Nights im Heidepark gepostet hatte. Da war nämlich unter anderem ein Bild entstanden, welches ich Euch noch gerne zeigen möchte und ich denke es passt sehr gut an dieser Stelle ;).


Montag, 6. Juni 2016

Bibliothek Folge 3 – Die Sache mit den Türen


Lange ist die letzte Folge unserer kleinen Soap, „Mara und die Bibliothek“, her, daher hier nochmal eine kleine Rückblende.


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Was bisher geschah...

Unsere verzweifelte Protagonistin stellte sich tapfer dem Problem der Farbe: wie sollten die Schränke lackiert werden, um angebrachte Leisten in der gleichen Farbe gestalten zu können, damit es eine Einheit ergibt!?

Zumindest die Lösung für das Problem, auch tiefe Ordner unterzubringen, tauchte schnell auf: durch das vorziehen der mittleren Regale.

Der Kampf dauert an, wird Sie das Monster Bibliothek bezwingen? Wir bleiben weiter gespannt.

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und nun eine weitere Folge mit Mara und ihrem Bücherraum:

Mein letzter Post war im Herbst letzten Jahres, ich bin schon etwas weitergekommen, aber habe bisher noch nicht gepostet, da ich noch keine vorzeigbaren Ergebnisse zustande gebracht hatte.

Ich habe mich schlussendlich für Billy Regale entschieden. Mit der Wahl bin ich selbst nicht 100% Glücklich, da Billy Regale wirklich nicht sonderlich stabil sind und auf Dauer gerne „durchhängen“ aber drei Sachen sprechen einfach für Ikea. 

a) Mein Geldbeutel

b) Die individuelle Zusammenstellbarkeit von Ikea. Es gibt innerhalb einer Serie einfach eine große Auswahl an verschieden hohen und breiten Regalen, extra Aufsätzen etc. So kann ich doch am leichtesten eine Bücherwand genau nach meinen Maßen zusammenstellen.

c) Die Farbe: ich habe mich für schwarz entschieden, einfach weil ich so wirklich angebrachte Leisten und Hölzer farblich passend gestalten kann. Ich konnte nirgends anders schwarze Regale finden mit passenden Maßen.

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Kommen wir jetzt aber zu meinem absolut liebsten Problem. Von diesem habe ich Euch noch gar nicht erzählt, obwohl es an mir seid Beginn der Planung nagt. Türen!

„Türen?“
„Ja, Türen!“
„Aber Billy hat doch Türen“
„Aber nicht so wie ich Sie will!“

Wenn man sich Bilder von Bibliotheken anschaut, dann haben Sie oft Türen im unteren Bereich. Das ist optisch schön und auch sehr praktisch, kann man doch neben den Büchern noch reichlich anderen Kram unterbringen und geschickt verstecken.
Die Türen sind aber oft relativ kurz, was optisch sehr schön ist, im Gegensatz zu den Billy Oxberg Türen, die ziemlich lang sind. Das gefällt mir optisch überhaupt nicht.

Hier mal Beispiele (hier optisch wirklich nur mal die Länge beachten, natürlich ist bei den Bibliotheken noch viel wunderschönes Geschnörkel mit dran, was es optisch noch extra aufwertet)

Kurze Türen: Beispiel für kurze Türen 
Kurze Türen: Noch ein Beispiel 


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Ich habe dann im Netz und bei Ikea verzweifelt nach passenden Türen gesucht, die meiner Wunschlänge entsprachen, aber Fehlanzeige so etwas gibt es nicht passend in 40cm breite, außer vielleicht Echtholz-Lamellentüren im Baumarkt. Das sieht dann aber eher nach Wäscheschrank aus, nicht nach Bibliothek.

Also selbst ist die Frau!?

Ich habe dann sehr lange und ausführlich im Netz recherchiert, wie ich Türen selber bauen könnte.
Das größte Problem stellte für mich die Sache mit den Scharniere da. Billy hat Topschafniere, aber die können nicht einfach so aufgeschraubt werden, sondern bedürfen einer Topfbohrung. Davor hatte ich zu viel Respekt. Das Problem mit den Aufschraubscharnieren ist aber, dass Sie keine Kröpfung haben, also die Fuge zwischen zwei nebeneinander liegenden Türen zu gering ist um beide problemlos zu öffnen.

Also doch Topfscharniere.
Die sind auch tatsächlich nicht schwer einzubauen, man brauch lediglich ein Forstnerbohrer Aufsatz für die Bohrmaschine.
Der Vorteil von Topfscharnieren ist außerdem, dass Sie in Höhe und Tiefe verstellbar sind, also selbst wenn man Sie nicht 100% genau aufgeschraubt hat, lässt sich das korrigieren.

MDF Platten für die Türen lassen sich im Wunschmaß einfach im Internet bestellen.

Ich habe dann noch dünne Holzplatten und einige Meter Holzleisten mit Zierprofil im Netz bestellt, damit möchte ich die Türen verschönern, für einen Kassettentüren-Effekt.

Im Herbst letzten Jahres hatte ich schon mal eine Testtür erarbeitet um mich genau mit den einzelnen Schritten vertraut zu machen, dann wurde es aber zu kalt um im Keller zu Arbeiten und so hatte ich das erst mal auf Eis gelegt. Jetzt endlich ist es wieder sehr angenehm um im Keller zu arbeiten und ich kann weitermachen.

Ich habe mich zunächst nur an 4 Türen gewagt (mindestens 9 sind geplant) und eines will ich klar vorweg sagen, man muss schon ziemlich masochistisch veranlagt sein um sich so etwas anzutun. Die ständigen Schleif-Schritte sind einfach Horror und eine Tür dauert gut und gerne zwei Wochen.


Als erstes habe ich die Topfbohrung für die Scharniere vorgenommen und danach habe ich die MDF Platten einmal rundum abgeschliffen mit einem Schleifgerät und endstaubt.



Dann habe ich die Profilleisten mit einer Feinsäge und einer Schneidlade passend zugesägt.


Das Sperrholz und die Leisten haben ich zunächst mit Holzleim auf die Türen geklebt, später dann zusätzlich mit kurzen Nägeln fixiert.
Als nächstes habe ich die Fugen mit Klebespachtel versehen.


Nach dem Trocknen kommt meine absolute Hassarbeit Nummer 1, das Schleifen des Klebespachtels, hier muss man nämlich sehr gründlich vorgehen, damit man hinterher nicht die ganzen Fehler und Unebenheiten sieht, das allein hat mich für die vier Türen 3 Tage gekostet.

So, an der Stelle werde ich hier aufhören, beim nächsten Post zu diesem Projekt geht es dann um die Lackierung der MDF Platten, die wird aus 2 Schichten Grundierung und 3 Schichten Lack bestehen. Ich sag ja, ich bin masochistisch.