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Freitag, 19. Mai 2017

Es läuten die Glocken

Der heutige Post fällt mal ein bisschen aus dem Rahmen, denn den Stil hat es hier auf meinem Blog, noch nicht gegeben.
Eine liebe Freundin hat geheiratet und ich habe Ihr ein Ringkissen genäht. Das Kissen ist aus cremefarbenem Baumwollsatin, abgesetzt mit Spitze und einem elfenbeinfarbenem Band.
Die Ringe werden von Satinbändern gehalten.


Samstag, 13. Mai 2017

Japan Reise Teil 2

Weiter geht es mit meinem Reisebericht von unserer Japan Rundreise.
Am vierten Tag haben wir Tokyo leider schon verlassen, vorher haben wir uns aber noch Tokyo von oben aus der Plattform des Tokyo Rathauses angeschaut, das hatte ich schon im letzten Post vorweggenommen.
Außerdem besichtigten wir den Meiji Schrein, der mitten in einem wunderschönen Park gelegen war. Nicht wirklich mein Ding war der anschließende Bummel durch das Ginza Viertel, das ist so das Luxus Viertel mit den ganzen Prada und Gucci Läden.

Der Meiji Schrein

Sehr viel cooler fand ich dagegen das Asakusa Viertel, welches wir danach besuchten, das ist optisch ganz traditionell, aber voller Souvenir Shops und Touristen.
Dort besuchten wir auch den wunderschönen Sensō-ji Tempel.
Sensō-ji Tempel und Asakusa

 
Danach verließen wir endgültig Tokyo und fuhren zum Fuji-Hakone Nationalpark.
Und man muss ehrlich sagen, wir hatten die ganze Fahrt über einfach immer Glück!
Das Wetter war traumhaft, eigentlich immer schien die Sonne, teilweise sogar sehr stark. Regen gab es gar nicht. Wir hatten (bis auf wenige Ausnahmen) immer Glück, dass die Sehenswürdigkeiten und Tempel nie überlaufen waren.
Und was mich wirklich richtig gefreut hat, die Kirschblüte war dieses Jahr spät dran und wir konnten Sie in Teilen von Japan noch bewundern! Das war nämlich mein Traum, einmal die Kirschblüte in Japan zu bewundern.
In Kyoto war Sie leider schon vorbei aber hier am Fuji-Hakone Nationalpark war Sie noch in voller Blüte, was auch sein Vorteil hatte, da wir auch das Glück hatten (ich sags ja!) den Fuji sehen zu können und so ein paar tolle Bilder mit Fuji und Kirschblüte machen konnten.
 Fuji Hakone Nationalpark. Hotel mit Blick auf den Fuji

Unser Hotel hatte nur Zimmer mit Blick auf den Fuji und wir bekamen ein tolles Buffet mit Interkontinentalen aber auch vielen traditionell Japanischen Gerichten. Besonders an den Desserts musste ich mich ja versuchen. (Die japanischen Süßigkeiten sind aber eher nicht so meines ;) ).
Am Morgen ging es dann zur Chureito-Pagode. Wer Bilder von Japan kennt, der kennt auch dieses ganz typische Bild von einer roten Pagode, umrankt von Kirschblüten und dem Fuji im Hintergrund und genau um diese Pagode handelt es sich bei der Chureito-Pagode.
Der Weg auf den Berg war nicht ohne, einige unserer Gruppe haben den Aufstieg auch sein lassen, nach dem Anblick der hunderten von Stufen aber der Schweiß hatte sich wirklich gelohnt, es war so eine tolle Aussicht, nur das Wetter ließ uns ein ganz klein wenig im Stich, denn leider war es etwas bewölkt und der Fuji war leider nicht in seiner ganzen Pracht zu sehen. Aber ich hatte meine Kirschblüte, ich war glücklich ;).
 Chureito-Pagode und Kirschblüte

Dann ging es weiter nach Matsumoto zur berühmten Krähenburg aus dem 16. Jahrhundert. Die japanischen Burgen haben kaum etwas mit unseren Burgen gemein aber es ist wirklich spannend mal so alte historische Gebäude zu sehen. Von außen sehr eindrucksvoll, von innen jetzt nicht so spannend. (Man musste immer barfuß durch die Burgen laufen, mit den Schuhen in der Hand und es waren sehr steile Treppen).
Draußen dann noch schnell mit einem Samurai gekämpft und dann noch schnell in einem Kombini (das sind so kleiner Supermärkte, die 24 Stunden offen haben) Mittag gegessen, die Kombinis fehlen mir, jetzt zurück in Deutschland, total.
Dabei hab ich dieses coole japanische „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ Poster gesehen, musste ich natürlich fotografieren, als großer Marvel Fan ;).
 Die Krähenburg in Matsumoto

Weiter ging es nach Nagano, dort besuchte wir den Zenkoji-Tempel, hier gab es als Besonderheit einen etwa 30 Meter langen stockfinsteren Gang, durch den man gehen konnte. 
Dort muss man nach einer Klinke tasten (Schlüssel zum Paradis) und diese drücken, wer das schafft der wird die Erleuchtung leichter erlangen, außerdem kann man im Anschluß in einen Spiegel blicken und dort im eigenen Antlitz ein Abbild des Paradises erkennen können. Ich sah irgendwie aus wie immer ;). 


 

 Zenkoji-Tempel und Nagano Eindrücke
Am Abend machten wir uns alleine auf und schlenderten durch Nagano. Dort habe ich das erste mal auch einen riesigen Manga Laden gefunden und war schier erschlagen von der Auswahl. Leider alles japanisch und keine die ich kannte.

Zum Abendessen ging es mal wieder in einen Ramen Laden. Miso mit Ramen, mhhhmmm, das könnt ich ständig essen.

Tag 6 hatte es in sich, wir fuhren zum Jigokudani Affenpark, wo man die heimischen Makaken-Affen beobachten kann, wie sie zB in den heißen Quellen baden.

Die Makaken sind schon lustige Tiere und haben so gar keine Lust auf Selfies, das konnten einige der Touristen merken. Ich bat dann Jemanden von unserer Gruppe, mich zu fotografieren, während ich neben einen von ihnen posierte, dieser saß mit dem Rücken zu mir und bemerkt mich erst nicht. Als er es dann tat, kreischte er und fiel über mich her, biss auch in meine Jacke. Ich hab mir fast in die Hosen gemacht vor Schreck, ich riss nur die Hände hoch und blieb regungslos stehen. Aus meiner Sicht wirkte es hoch dramatisch, aus der Sicht der Umstehenden und auch auf den Fotos war dann aber zu erkennen, das der Gute wohl nur an meine Jackentasche wollte.

 Makaken im Jigokudani Affenpark

Nach dem Schock ging es dann weiter nach Shirakawago, das ist ein Dorf am Fuße der Berge, in dem alte Bauernhäuser stehen. Dieses Dorf ist auch von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurden. Ich muss sagen, so umgehauen hat es mich nicht, aber es war schon interessant, auch mal das ganz traditionelle von Japan zu sehen. Einige Stellen in Shirakawago dienten dem Anime „Higurashi no Naku Koro ni „ als Vorlage, zB der Hachiman-jinja Schrein . Dort konnte man auch viele, liebevoll mit Manga-Figuren bemalte, Holztafeln von Anime Fans bewundern. Quasi ein Mekka für Anime Fans.
Ich hatte ja damit gerechnet, dass in unserer Reisegruppe, auch ein paar Japan-Verrückte und Anime Fan-Girls dabei wären, doch, als der Reiseleiter danach fragte, wer oben genannten Anime kennen würde, meldete sich nur meine bessere Hälfte. Auch bei anderen Anime Fragen, wusste Herr Macabre am besten bescheid. Jetzt war also klar, wer das Fan-Girl der Gruppe war *g*.

Shirakwago

Dann ging es weiter nach Takayama aber hier werde ich Teil 2 meines Berichtes beenden. Dieser Bericht ist schon viel viel zu lang geworden, dabei hatte ich mir vorgenommen, ganz oberflächlich, ohne viele Ausschweifungen, zu berichten. Ich will Euch ja nicht langweilen ;).
Ein dritter und letzter Bericht wird noch folgen.

Samstag, 6. Mai 2017

Japan Reise Teil 1

Seit 10 Tagen sind wir zurück aus Japan und so langsam habe ich alle Eindrücke verarbeitet, es war wirklich ein wahnsinnig eindrucksvoller Urlaub.

So eindrucksvoll, dass ich glatt über 1200 mal den Auslöser meiner Kamera gedrückt habe und ich hatte dann die Tage die mühsame Aufgabe diese zu sortieren. Inzwischen bin ich fast fertig und kann Euch Eindrücke präsentieren.


Der Hinflug war alles andere als erholsam. Zwischendurch fragte ich mich, wieso ich mir das ernsthaft antue aber gelohnt hat es sich allemal.

Tokyo Impressions

Schon der erste Eindruck von Tokyo bei Nacht, hier mit der Regenbogenbrücke und der nachgemachten Freiheitsstatue, war einfach genial.
Als kein großer Fischfan war die Essensauswahl nicht so groß aber in Japan kann man wirklich lecker essen, Ramen und Miso gibt es überall.
Die Verständigung in Japan ist nicht ganz leicht,viele sprechen nur sehr gebrochen Englisch und oftmals haben Plakate und Aushänge nur japanische Schriftzeichen aber wie gut, dass die Japaner gerne das Essen als Plastikdarstellungen in Ihr Schaufenster stellen, oder es Bestellautomaten gibt mit Bildern der möglichen Gerichte.

 Taiyuin Tempel

Unseren richtig ersten Reisetag verbrachten wir in Nikko, eine Stadt im Gebirge, die voller Schreine und Tempel ist, darunter einige, die von der UNESCO und das Weltkulturerbe aufgenommen wurden.

 Toshogu Schrein

Abends haben wir es tatsächlich gewagt auf eigene Faust die U-Bahn durch Tokyo zu nehmen und das ging doch besser als gedacht und so verbrachten wir den Abend in Shibuya.

Den nächsten Tag betrachteten wir Tokyo von der Aussichtsplattform des Rathauses und da kann man dann auch mal ansatzweise die Größe Tokyos erahnen.

 Tokyo Impressions

Wir waren wirklich viel zu kurz in Tokyo, ich möchte unbedingt nochmal hin. Unglaublich, wie sauber Japan ist und es gibt überall öffentliche Toiletten, ein Traum für jeden Tourist.
Die Japaner sind unglaublich freundlich und hilfsbereit, außerdem sehr leise und in Tokyo habe ich nur gutgekleidete Menschen gesehen. Allerdings tragen viele junge Mädchen Schuhe auf denen Sie so gar nicht laufen können, zB extreme Plateauschuhe, da sah man die ein oder andere schon stürzen, das ist mir irgendwie besonders aufgefallen ;).

Damit es nicht zu viel auf mal wird und damit zu langweilig beende ich hier mal Teil 1 unserer Reise.


Sonntag, 23. April 2017

Atelier Update April 17

Heute gibt’s wieder mal ein weiteres, kleines Update in meinem kleinen Schneider-Atelier.
Nach meinem großem Stoffschrank-Update hatte sich schon mein größtes Problem gelöst, aber noch 2 Dinge störten mich.


  1. Ein Nähkästchen, welches meinen Ansprüchen gerecht wird, die da wären: lang genug, um auch meine Lineale unterbringen zu können, ein Fach zum raus nehmen mit den wichtigsten Utensilien. Hübsch darf es auch noch sein, soll ja ins Atelier passen.

  2. Eine Lösung für mein Bügelbrett, so an die Wand gelehnt gefällt es mir einfach nicht.


Nach längerem Suchen fand ich dann mein „Nähkästchen“. „Kästchen“ ist wohl untertrieben, denn es ist schon recht groß aber mich stört es nicht, da ich meist mein aktuelles Nähprojekt darin verstaue (wenn es nicht gerade eine große Patchworkdecke ist).
Eigentlich ist es ein Werkzeugkasten. In schwarz mit silbernen Beschlägen. Das obere Fach hat einen Griff und lässt sich herausnehmen. So kann ich mein wichtigsten Utensilien ganz einfach mit auf das Bügelbrett, Tisch etc. nehmen. Das hatte mein voriger Kasten auch und ich hab es geliebt aber die Fächer waren zu klein.



Für das Bügelbrett bin ich bei Amazon fündig geworden (gibt es aber wohl teilweise auch bei TCM), ein Halter für die Zimmertür. Es hat etwas gedauert, bis ich einen für breite Türen fand, wir haben ja noch die alten Originaltüren bei uns im Haus, die oben eben und daher sehr breit sind.
Nur das Bügeleisen werde ich wohl nicht auf den Halter stellen, es schien zwar zu halten, aber ich möchte nicht, dass es irgendwann einer meiner Kittys auf den Kopf fällt.
Außerdem habe ich mein Eisen schon immer in einer Schublade meines Ikea „Norden“ Tisches aufbewahrt.


Freitag, 21. April 2017

Curiology Haul

Heute gibt es mal wieder ein Haul.
Ich teile hier auf meinem Blog ja sehr gerne, Geheimtipps für alternative Indie-Onlineshops, die nicht unbedingt jeder kennt. (zB The Roque and the Wolf, Artwith Design Latex Schmuck, Se7en Deadly etc)

Neulich frönte ich mal wieder meiner Sucht und stöberte durch alle Möglichen Pinterest Pins, als ich wieder auf so einen Shop stieß und mich gnadenlos verliebte.


Düster, elegant und skurril präsentieren sich die Schmuckstücke von Curiology. Zum überwiegenden Teil aus 3D-Drucken und Laser-geschnittenen Kunststoffen, aber auch aus Holz und teilweise Silber.

Der Versand ging ruckzuck und völlig problemlos.
Ich werde demnächst definitiv nochmal da bestellen, da ich mich noch in 1,2 Stücke verliebt habe.

Hier nun die Bilder meiner ausgewählten Stücke:




Montag, 17. April 2017

Urlaub im Land der aufgehenden Sonne

Jetzt ist es bald soweit, unser Urlaub nach Japan beginnt, aber mein Blog hat kein Urlaub, denn ich habe ein paar kleine Posts die letzten Tage vorbereitet.
Ihr könnt also weiter gespannt meinem Blog folgen ;).

Ich wollte mich nur offiziell verabschieden, also nicht wundern, wenn Eure Kommentare nicht gleich beantwortet werden.

Ein Reisebericht wird folgen, wenn wieder heil in Deutschland angekommen sind.
Bei mir macht sich gerade die Aufregung breit und ich renne wie irre durch das Haus und überlege, was ich alles noch vergessen habe.

Aber eine Kleinigkeit muss ich Euch noch zeigen....

Ich habe eine kleine Macke und zwar die, dass ich immer gerne alles dabei habe, für alle Eventualitäten. Ich habe so eine kleine Tasche mit allerlei Kram (von Fechttüchern, über Zahnseide bis Einmalbesteck), welche ich oft mit mir rumschleppe (worüber sich auch oft lustig gemacht wird, aber komischerweise kommt Sie doch oft zum Einsatz!).

Meine liebste Freundin Nini hat mir Karfreitag dann dieses kleine süße Katzentäschen geschenkt, voller praktischer Dinge und jedes liebevoll Beschriftet. Ich war so gerührt, so lieb, so süß und Wahnsinn was in die kleine Tasche so alles passt.

Ach Nini, ich hab Euch zwei so lieb. Danke, dass es Euch gibt ♥♥



Freitag, 14. April 2017

Gewandet in Motte

Heute gibts Bilder meines Mottenfraß-Cardigans mit mir drin.
Außerdem wünsche ich Euch allen wunderschöne Ostertage.